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TuS in der Rheinischen Post

In der Samstagsausgabe (05.12.20) der Rheinischen Post berichtet Christopher Bacyk:

Soziale Medien als Chance

Die Fußballer des TuS Gerresheim sind den Jugendlichen durch das Internet nah.

Die Fußballabteilung des TuS Gerresheim geht im Amateurfussball neue Wege. Seit knapp zwei Jahren setzt der Verein erfolgreich auf viel Präsenz im Internet und in den Sozialen Medien. Auf den Plattformen Facebook, Instagram und Twitter sowie der eigenen Internetseite informiert der Verein regelmäßig über aktuelle Nachrichten. Das hilft dem Klub gerade in der aktuell schwierigen Corona-Zeit den Kontakt zu den Mitgliedern zu wahren und Außenstehenden auf den Verein aufmerksam zu machen. Während des Spielbetriebs gibt es regelmäßig Spielberichte, Trainingseinblicke, Interviews mit Spielern und weitere Aktionen auf den Internet-Kanälen des TuS Gerresheim zu sehen. Die Inhalte stoßen bei Mitgliedern, aber auch bei Außenstehenden auf großen Zuspruch. „Wenn sogar andere Verein einem Lob aussprechen, freut mich das natürlich und spornt mich an, weiter abwechslungsreiche Ideen zu entwickeln“, sagt Dennis Kemmerling, der Kopf hinter dem Internet-Auftritt des Klubs.

Der 30-Jährige ist gelernter Konstrukteur und seit über 20 Jahren Mitglied beim TuS Gerresheim. Kemmerling hat jahrelang selbst Fußball gespielt und war Kapitän der 1. Mannschaft. Vor drei Jahren wurde er durch eine schwere Knieverletzung gezwungen, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Die Leidenschaft für den Fußball und den Verein ging dadurch aber nicht verloren. „Da ich den Fußball und insbesondere das familiäre Vereinsleben beim TuS sehr schätze, habe ich mir schon während meiner Verletzung Gedanken gemacht, wie ich den Verein anderweitig unterstützen kann“, sagt Kemmerling. Durch seinen besten Freund fand Kemmerling Spaß an der Fotografie. „Ich habe dann die Freude am Fußball mit der Fotografie kombiniert und Social-Media-Kanäle für den TuS Gerresheim aufgebaut. Ganz nach dem Vorbild einiger Profivereine, nur eben für den Amateurbereich“, erzählt er. Seitdem begleitet Kemmerling die Mannschaften, wann immer er Zeit findet, bei Spielen, Trainingseinheiten oder auch gemeinsamen Mannschaftsabenden. Bevor Kemmerling vor zwei Jahren angefangen hatte, habe er selber wenig Erfahrung mit Sozialen Medien gehabt: „Das Erstellen und Bearbeiten von Bildern habe ich mir kontinuierlich selbst beigebracht“, erzählt der 30-Jährige.

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen ruht der Ball auch in Gerresheim. Das macht es für Kemmerling komplizierter, neue Beiträge zu produzieren. Aber auch hier kommen ihm kreative Ideen. So hat er beispielsweise kürzlich das Trainingsgelände des TuS Gerresheim per Videodrohne aus der Luft gefilmt und auf den vereinseigenen Internetkanälen geteilt.

Für die Zukunft haben sich die Vereinsführung und Kemmerling bereits neue Ziele gesetzt. In nächster Zeit soll insbesondere die Jugendabteilung weiter in den Fokus rücken, denn hier tut sich der TuS – wie viele andere Vereineauch – schwer, fußballfreudige Kinder zu finden. „Wir hoffen, dass wir durch unsere Onlinepräsenz wieder mehr Jugendlichen den Spaß am Fußball und am Vereinsleben vermitteln können. Und das im Idealfall beim TuS“, sagt Kemmerling. Dafür möchte der Turn- und Sportverein vermehrt auf Videos setzen, da Jugendliche diese viel konsumieren würden. Außerdem solle das Vergnügen der Kinder wieder in den Vordergrund rücken. Der Verein erhofft sich in Zukunft durch die erhöhte Reichweite attraktiver für mögliche Sponsoren zu werden.

Dennis Kemmerling freut sich, dass er seinem Heimatklub durch sein Engagement helfen kann und , wartet sehnsüchtig darauf, wieder mit der Kamera am Fußballplatz zu stehen: „Ich möchte dem Verein, bei dem ich quasi aufgewachsen bin und viele meiner Freunde kennengelernt habe, einfach ein Stück weit etwas zurückgeben“, erzählt er und denkt schon wieder über neue Fotoideen nach.

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