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Marco Meyer in der RP

Marco Meyer hat das Toreschießen nicht verlernt

Der Gedanke an ein Comeback auf dem Fußballplatz reifte bei Marco Meyer im Laufe des letzten Jahres vor dem Spiegel. Eine längere Fußballpause hatte zuvor ihre Spuren beim mittlerweile 31-Jährigen hinterlassen. „Es war mir sofort klar, dass ich wieder etwas machen musste, um die Pfunde herunter zu bekommen“, sagte Meyer rückblickend. Also griff der Vollblutstürmer zum Telefonhörer und kontaktierte mit Georg Müffler und Lubo Chovanec zwei seiner alten Weggefährten bei seinem Jugendverein TuRu 80.

Meyer wollte das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und sich da wieder körperlich in Schuss bringen, wo er sich immer so wohl fühlte – auf dem Fußballplatz. Bei TuRUs zweiter Mannschaft machte der Torjäger in der Hinrunde unter der Leitung von Lubo Chovanec so wieder von sich reden. 13 Tore in 13 Spielen sind auch in der Kreisliga A eine beachtliche Quote, bedenkt man, dass Meyer in den letzten Jahren wenn überhaupt nur sporadisch mit Freunden kickte. Mit zunehmender Fitness nahm auch der Ehrgeiz beim Stürmer zu, der zu seinen besten Zeiten für die TuRU in der Oberliga auflief. „Wenn ich diesen Ehrgeiz, den ich heute habe, schon in jungen Jahren entwickelt hätte, hätte ich höher spielen können“, sagt Meyer. Doch es spricht für ihn, dass er sich nicht zu viele Gedanken mehr über verpasste Chancen macht, sondern stattdessen versucht, noch das Beste aus der Gegenwart herauszuholen. Daher entschloss sich Meyer in der Winterpause, noch einmal einen Klassensprung zu wagen und heuerte beim Bezirksligisten TuS Gerresheim an.

„Ich will einfach noch einmal auf noch höherem Niveau trainieren und spielen“, begründete der Routinier diesen Schritt. Im Testspiel gegen Wersten 04 gelang Meyer zuletzt gleich ein Doppelpack im neuen Dress. Für ihn persönlich keine Überraschung sondern nur eine logische Konsequenz. „Ich bin nun wieder richtig in Form, dann kommt der Rest von ganz alleine. Fußballspielen und Toreschießen ist schließlich wie Fahrrad fahren – so etwas verlernt man nicht“, sagt Meyer selbstbewusst.

Lässt der Goalgetter seinen Worten Taten folgen, dann darf sich Gerresheims Trainer Harald Becker in der anstehenden Rückrunde auf einige Meyer-Treffer freuen. „Zehn Tore habe ich mir schon vorgenommen“, sagt der Mann, der beim Tabellensiebten künftig mit der Rückennummer 77 auflaufen wird. Erleichtern dürfte ihm die Aufgabe das Zusammenspiel mit Rilind Salihi, den der TuS im Winter vom A-Kreisligisten Polizei SV loseisen konnte. „Rilind ist ein sehr guter Junge, mit dem ich mich schon jetzt bestens verstehe“, sagt Meyer über den 24-Jährigen, der in der Junioren-Bundesliga einst für Arminia Bielefeld auf Torejagd ging.

Zusammen bringen es Meyer und Salihi in dieser Spielzeit bereits auf 34 Treffer. Man darf gespannt sein, wohin das Duo den TuS in dieser Saison noch schießen wird. Im Fall von Marco Meyer ist klar, dass er dem Verein auch in der kommenden Spielzeit zur Verfügung stehen wird.

Von Marcus Giesenfeld

Der Link zum Artikel der Rheinischen Post: https://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1089363/21368237?fbclid=IwAR0HN0KO_twLtHofxrVw8eYi_wm2hp79AMIbI1twYdh6utUaFRgHyhTSiGw

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